Integrierte Versorgung

Keine Wartezeiten – ambulante Versorgung –

Patientenautonomie – bedürfnisangepasste Therapie

 

Mit der integrierten Versorgung bietet der Reha-Verein Lengerich gemeinsam mit der Gesellschaft für psychische Gesundheit (GpG), den niedergelassenen Ärzten sowie der Techniker Krankenkasse und der Kaufmännischen Krankenkasse seit Januar 2015 bei psychischen Krisen eine neue, ambulante Behandlungsform an. Ohne lange Wartezeiten kommt die Hilfe zu den Patienten nach Hause und wird auf deren individuelle Bedürfnisse abgestimmt.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Menschen in akuten psychischen Krisen erleben häufig, dass es sehr schwer ist, schnelle ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe zu bekommen. Das kann die Situation verschärfen und einen Klinikaufenthalt notwendig machen, der bei rechtzeitiger Therapie vermeidbar gewesen wäre. Bei Depressionen, Angstzuständen, Psychosen oder anderen psychischen Erkrankungen finden Betroffene mit der integrierten Versorgung schnelle Hilfe und können stationäre Aufenthalte vermeiden.

Das Prinzip der integrierten Versorgung

Um den Patienten schnell zu helfen, bauen die Mitarbeiter des Reha-Vereins gemeinsam mit Ärzten, Pflegekräfte und Therapeuten ein enges Betreuungsnetz auf. Wie eng dieses Netz gestrickt ist, hängt von den Bedürfnissen und Wünschen der Patienten ab und kann zudem laufend angepasst werden. Die Behandlung erfolgt ambulant, ggf. auch mit Hausbesuchen, so dass die Betroffenen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Ein Ansprechpartner des Reha-Vereins steht rund um die Uhr zur Verfügung. Oft kann schon dieses Wissen entlastend sein und die Zuspitzung einer Krise verhindern. Auch Familie und Freunde der Patienten können gegebenenfalls mit einbezogen werden, um in einer Krisensituation Sicherheit zu vermitteln. Falls jedoch ein kurzfristiger Abstand zum häuslichen Umfeld erforderlich sein sollte, stehen als weitere Alternative zu stationären Aufenthalten Kurzzeitwohnungen zur Verfügung.

Was soll damit erreicht werden?

Mit der integrierten Versorgung kann eine Verschlimmerung von Krisen frühzeitig abgewendet werden und stationäre Aufenthalte lassen sich vermeiden. Sollte dennoch ein Klinikaufenthalt nötig sein, kümmern sich die Reha-Verein-Mitarbeiter um die ambulante Weiterbehandlung. Dadurch reduziert sich die Wahrscheinlichkeit für erneute stationäre Aufenthalte und eine Chronifizierung der Erkrankung. Bei einer günstigen Prognose können die Patienten nicht nur im häuslichen Umfeld bleiben, sondern auch weiter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Wer kann teilnehmen?

An dem Angebot der integrierten Versorgung können Versicherte der Techniker Krankenkasse, der Kaufmännischen Krankenkasse und einiger Betriebskrankenkasse teilnehmen. Ob die jeweilig festgestellte psychische Erkrankung zur Inanspruchnahme der Integrierten Versorgung berechtigt, entscheidet die Krankenkasse. Die Betroffenen müssen im Kreis Steinfurt gemeldet sein. Eine Liste von Anbietern der integrierten Versorgung in anderen Regionen findet sich hier.

Kontakt & Informationen:

Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Informationsgespräch.

Hendrik Rahe & Florian Schwarte
Bodelschwinghstr.4
49525 Lengerich
Tel.: 05481/944921 oder 0157/51662400 (H. Rahe) oder 0157/51660840 (F. Schwarte)
Fax: 05481/944929
E-Mail: h.rahe@reha-verein-lengerich.de oder f.schwarte@reha-verein-lengerich.de

 

Florian Schwarte (links) und Hendrik Rahe (rechts) sind beim
Reha-Verein Lengerich die Ansprechpartner für die Integrierte Versorgung.